Pfar­rei­en­gemein­schaft

Unser Pater

Pater Apo­lina­ry
© Bar­ba­ra Eichin­ger

Ich hei­ße Apo­lina­ry Jas­tin Kiba­de­ni. Ich kom­me aus Tan­sa­nia, aus der Regi­on Kili­man­ja­ro. Ich wur­de 1981 im Distrikt Rom­bo gebo­ren, nahe der Gren­ze zu Kenia. Mei­ne Eltern waren gläu­bi­ge Chris­ten und erzo­gen uns zu einem regel­mä­ßi­gen Gebets­le­ben. Dadurch wur­de ich Minis­trant und ent­wi­ckel­te den Wunsch, Pries­ter zu wer­den. Sie waren auch ein­fa­che Klein­bau­ern. Unser Leben hing von der Land­wirt­schaft ab.

Von 1991 bis 1997 besuch­te ich die Grund­schu­le. Danach ging ich von 1998 bis 2004 in das klei­ne Semi­nar der Apos­tel Jesu in Uru für mei­ne wei­ter­füh­ren­de Schul­bil­dung.

Von 2004 bis 2007 stu­dier­te ich Phi­lo­so­phie im gro­ßen Semi­nar der Apos­tel Jesu in Nai­ro­bi, Kenia.

Von August 2007 bis 2009 trat ich in die Gemein­schaft der Pries­ter „Opus Spi­ri­tus Sanc­ti (OSS)“ ein und erhielt eine zwei­jäh­ri­ge Vor­be­rei­tung auf das pries­ter­li­che Leben.

Von Sep­tem­ber 2009 bis 2012 stu­dier­te ich Theo­lo­gie am Sal­va­to­ria­ni­schen Insti­tut für Phi­lo­so­phie und Theo­lo­gie in der Regi­on Morogo­ro, das heu­te Jor­dan Uni­ver­si­ty Col­lege heißt.

Von 2012 bis Sep­tem­ber 2014 mach­te ich mei­ne pas­to­ra­le Pra­xis für zwei Jah­re an der Bern­hard Ben­del Memo­ri­al Secon­da­ry School und im St. Joseph Voca­tio­nal Trai­ning Cen­ter, bei­de in der Kili­man­ja­ro-Regi­on.

Im Sep­tem­ber 2014 kehr­te ich an die Jor­dan Uni­ver­si­ty zurück, um mein Theo­lo­gie­stu­di­um abzu­schlie­ßen. Am 27. Sep­tem­ber des­sel­ben Jah­res wur­de ich zum Dia­kon geweiht.

Am 9. Juli 2015 wur­de ich zum Pries­ter geweiht. Danach arbei­te­te ich zwei Jah­re und sie­ben Mona­te als Pfarr­vi­kar in der Pfar­rei Reha in der Diö­ze­se Moshi.

Von April 2018 bis 2024 wur­de ich in die Erz­diö­ze­se Dar es Salaam ver­setzt. Dort arbei­te­te ich in zwei ver­schie­de­nen Pfar­rei­en als Pfarr­vi­kar.

Von Sep­tem­ber 2024 bis Sep­tem­ber 2025 wur­de ich von mei­nem Ordens­obe­ren nach Deutsch­land geschickt, um die deut­sche Spra­che zu ler­nen. Ziel ist es, hier als Pries­ter pas­to­ral zu arbei­ten.

Seit dem 15. Sep­tem­ber 2025 hat mich die Diö­ze­se Regens­burg als Pfarr­vi­kar in den Pfar­rei­en Schwarz­ho­fen und Die­ters­kir­chen ein­ge­setzt.

Der Pfar­rer die­ser bei­den Pfar­rei­en ist Mar­kus Urban. Er ist sehr freund­lich zu mir und zu den Gläu­bi­gen. Ich dan­ke Gott für ihn und für sei­ne brü­der­li­che Unter­stüt­zung, sowohl im All­tag als auch in mei­nem pries­ter­li­chen Dienst.

Auch die Men­schen in bei­den Pfar­rei­en sind sehr freund­lich und hilfs­be­reit. Sie unter­stüt­zen mich beim Ler­nen der deut­schen Spra­che und in vie­len Berei­chen mei­nes Diens­tes und mei­nes Lebens hier.

Ich bin sehr froh, in die­sen bei­den Pfar­rei­en als Pfarr­vi­kar zu arbei­ten. Es macht mich glück­lich, den Men­schen als Pries­ter zu die­nen. Ich bit­te wei­ter­hin um Unter­stüt­zung und gute Zusam­men­ar­beit in mei­nem Dienst.

Gott seg­ne uns alle.